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Polizeiliche Verkehrsunfallbilanz 2025

So wenige Verkehrstote wie noch nie

05.05.2026, Magdeburg – 2026

  • Ministerium für Inneres und Sport

In Sachsen‑Anhalt ist die Zahl der Verkehrsunfälle im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Die Landespolizei registrierte insgesamt 70.704 Verkehrsunfälle und damit 349 bzw. 0,5 Prozent Unfälle weniger als im Jahr 2024. Grundlage ist die Polizeiliche Verkehrsunfallbilanz 2025, die Innenministerin Dr. Tamara Zieschang am Dienstag gemeinsam mit Verkehrsreferentin Janine Herfen vorgestellt hat.

Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Im Durchschnitt passiert alle sieben Minuten ein Verkehrsunfall auf Sachsen‑Anhalts Straßen. Diese Zahl macht deutlich, wie allgegenwärtig die Gefahren im Straßenverkehr sind. Im Jahr 2025 verloren 101 Menschen dabei ihr Leben. Die Zahl der Verkehrstoten befindet sich damit auf einem historischen Tiefstand. Gleichwohl steht hinter jedem Verkehrstoten ein schmerzlicher Verlust. Daher gilt es, nicht nachzulassen und gemeinsam für mehr Verkehrssicherheit zu sorgen.“

Weniger Verkehrstote bei nahezu konstantem Unfallgeschehen: Im vergangenen Jahr verunglückten 10.386 Menschen auf den Straßen Sachsen-Anhalts. Das waren 417 Menschen bzw. vier Prozent mehr als im Jahr 2024. Landesweit kamen 2025 insgesamt 101 Menschen bei 94 Verkehrsunfällen ums Leben. Gegenüber 2024 entspricht dies einem Rückgang um zehn Todesopfer bzw. neun Prozent. Damit fiel die Zahl erneut auf den bislang niedrigsten Stand seit Beginn der statistischen Erfassung im Jahr 1992. In den vergangenen zehn Jahren ist dies ein Rückgang um rund ein Viertel.  Unter den Verkehrsunfallopfern waren vor allem Fahrer bzw. Insassen von PKW, von denen insgesamt 45 ums Leben kamen. Zudem verunglückten 15 Fußgänger sowie 27 Nutzerinnen und Nutzer von Zweirädern tödlich, darunter Kraftrad‑, Fahrrad‑ und Pedelec‑Fahrende. Mit LKW kamen acht Menschen ums Leben. Weitere Todesfälle betrafen vereinzelt Nutzende von Kleinkrafträdern, Elektrokleinstfahrzeugen und eines Krankenfahrstuhls sowie in einem Fall den Insassen einer Straßenbahn. Der Rückgang der Verkehrstoten ist vor allem auf weniger tödliche Unfälle bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 24 Jahren zurückzuführen.

Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Zahl der Verletzten leicht zu. 2025 wurden 8.575 Leichtverletzte registriert, dies entspricht einem Plus von 382 Fällen bzw. fünf Prozent. Auch bei den Schwerverletzten gab es einen Anstieg um 45 Personen auf insgesamt 1.710 (plus drei Prozent).

Rückgang der Getöteten auf Bundesautobahnen: Die Zahl der Verkehrsunfälle auf den Bundesautobahnen in Sachsen‑Anhalt blieb im vergangenen Jahr mit 4.628 nahezu auf dem Niveau des Vorjahres 2024 (4.537). Deutlich zurückgegangen ist die Zahl der Getöteten. Während im Jahr 2024 noch jeder vierte Verkehrstote auf einer Bundesautobahn in

Sachsen-Anhalt ums Leben kam, war es 2025 nur noch rund jeder Zwölfte (2025: acht, 2024: 30). Dieser Rückgang um 73 Prozent ist vor allem auf deutlich weniger tödliche Unfälle auf den Bundesautobahnen A 2 und A 14 zurückzuführen. Dort kamen jeweils neun bzw. acht Menschen weniger ums Leben als im Jahr 2024. Gleichzeitig war auf den Bundesautobahnen ein leichter Anstieg der Zahl der bei Verkehrsunfällen verletzten Personen zu verzeichnen. Die Zahl der Leichtverletzten stieg um 32 auf 841, die der Schwerverletzten um 29 auf 220.

Die Zahl der Stauende‑Unfälle ging leicht zurück auf 171 Fälle (minus sechs Prozent). Deutlich rückläufig ist hierbei auch die Zahl der Verunglückten, die von 133 auf 93 sank (minus 30 Prozent). Dabei war ein Todesopfer zu beklagen, nachdem im Jahr 2024 noch elf Menschen bei Stauende‑Unfällen ums Leben gekommen waren.

Unfallursachen: Seit nunmehr zehn Jahren ist „Wild auf der Fahrbahn“ die häufigste Unfallursache in Sachsen‑Anhalt. Rund jeder fünfte Verkehrsunfall war 2025 auf diese Ursache zurückzuführen. Mit 14.589 registrierten Fällen blieb die Zahl der Verkehrsunfälle mit Wildbeteiligung im Jahr 2025 trotz eines leichten Rückgangs um 26 Fälle nahezu auf dem Vorjahresniveau. In rund drei Viertel der Wildunfälle stießen die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer mit Rehwild zusammen (2025: 11.054, 2024: 10.682). Überwiegend blieb es bei Unfällen mit Sachschaden. Dennoch kam es bei 132 Wildunfällen zu Personenschäden. Insgesamt wurden 143 Menschen (2024: 133; plus acht Prozent) verletzt, davon 17 schwer (2024: 14; plus 21 Prozent). Tödliche Unfallfolgen zogen Wildunfälle im Jahr 2025 nicht nach sich.

Weitere häufige Unfallursachen waren auch im Jahr 2025 wieder Fehler beim Wenden und Rückwärtsfahren mit einem Anteil von rund elf Prozent (2025: 7.441, 2024: 8.254) sowie zu geringer Abstand mit etwa neun Prozent (2025: 6.078, 2024: 6.659). Ebenfalls ursächlich waren überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit mit rund sieben Prozent (2025: 4.636, 2024: 4.591) sowie Vorfahrt‑ und Vorrangverstöße mit etwa sechs Prozent (2025: 4.027, 2024: 4.126).

Bei schweren Unfällen ist unangepasste Geschwindigkeit meist Unfallursache: Bei Verkehrsunfällen mit Getöteten und Schwerverletzten blieb die nicht angepasste Geschwindigkeit trotz eines Rückgangs um fünf Prozent auch im Jahr 2025 die häufigste Unfallursache (2025: 429, 2024: 450). Von den insgesamt 94 Verkehrsunfällen mit tödlichem Ausgang für 101 Menschen waren 23 Fälle und damit knapp jeder vierte Unfall auf überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit zurückzuführen. Als weitere Ursachen bei Verkehrsunfällen mit schweren Personenschäden folgten Vorfahrt‑ und Vorrangverstöße mit einem Anstieg um 13 Prozent (2025: 243, 2024: 216) sowie eingeschränkte Verkehrstüchtigkeit mit einem Rückgang um 23 Prozent (2025: 215, 2024: 280).

Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss seit 2007 nahezu halbiert: Im Jahr 2025 wurden insgesamt 1.269 Verkehrsunfälle unter Alkohol‑ oder Drogeneinfluss registriert (2024: 1.339). Davon entfielen 999 Fälle (2024: 1.093) auf Alkoholeinfluss. Seit 2007 hat sich die Zahl der Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss damit um etwa die Hälfte reduziert; in den letzten fünf Jahren blieb sie auf einem nahezu konstanten Niveau. Im Jahr 2025 wurden 523 Personen verletzt (2024: 532) und zwei Menschen (2024: zehn) getötet. Verkehrsunfälle unter Drogeneinfluss nahmen im Vergleich zum Vorjahr leicht zu. So wurden im vergangenen Jahr 270 Fälle (2024: 246) registriert, bei denen 158 Personen (2024: 165) verletzt wurden. Tödliche Unfallfolgen traten hierbei nicht auf (2024: fünf tödlich Verunglückte).

Unfallzahlen bei Pedelecs und E‑Scootern deutlich gestiegen: Die Mobilitätswende verändert das Verkehrsgeschehen in Sachsen‑Anhalt zunehmend. Umweltfreundliche Verkehrsmittel wie Pedelecs und Elektrokleinstfahrzeuge gewinnen an Bedeutung und gehen leider mit einer steigenden Zahl von Verkehrsunfällen einher. Insbesondere bei Pedelec‑Unfällen kommt es häufig zu schweren Verletzungen, was unter anderem auf höhere Geschwindigkeiten und teilweise ungeübte Nutzende zurückzuführen ist. Insgesamt wurden 490 Pedelec‑Unfälle registriert, was einem Anstieg um 42 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Ansteigend zeigt sich dabei sowohl die Zahl der Verunglückten um 123 auf insgesamt 409 (plus 43 Prozent) als auch die der Leichtverletzten um 103 auf 332 (plus 45 Prozent) sowie der Schwerverletzten um 19 auf 73 (plus 35 Prozent). Vier Menschen, darunter zwei Senioren, kamen bei Pedelec‑Unfällen ums Leben. Mehr als die Hälfte der verunglückten Pedelec‑Nutzenden (58 Prozent) trugen zum Unfallzeitpunkt keinen Helm, darunter auch die tödlich Verunglückten.

Elektrokleinstfahrzeuge machten mit einem Anteil von 0,5 Prozent auch 2025 nur einen kleinen Teil des Gesamtunfallgeschehens aus. Gleichzeitig ist in den vergangenen fünf Jahren ein deutlicher Anstieg festzustellen. Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Elektrokleinstfahrzeugen hat sich in diesem Zeitraum mehr als vervierfacht, die Zahl der Verunglückten sogar verfünffacht. Im Jahr 2025 wurden 332 Verkehrsunfälle registriert – das sind 97 mehr als im Vorjahr. Insgesamt sind 250 Menschen (2024: 172) verunglückt, davon wurden 211 (2024: 144) leicht und 37 (2024: 28) schwer verletzt. Zwei Verkehrsteilnehmer verstarben. Knapp die Hälfte der Verunglückten gehörte zu der Altersgruppe der Erwachsenen (47 Prozent), rund jeder Fünfte war zwischen 18 und 24 Jahre alt. Etwa ein Drittel der Unfälle ereignete sich in Magdeburg und Halle (Saale).

Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Pedelecs und E-Scooter nehmen im Straßenverkehr zu und bringen durch ihre Geschwindigkeiten neue Risiken mit sich. Viele Menschen, ob jung oder alt, unterschätzen das. Gleichzeitig wird der Verkehr dichter und vielfältiger, wodurch Gefahren auf engem Raum zunehmen. Unfälle sind meist die Folge menschlicher Fehler wie Ablenkung, überhöhte Geschwindigkeit oder mangelnde Rücksicht. Die Landespolizei wird nicht nachlassen und weiterhin mit gezielten Kontrollen die Sicherheit im Straßenverkehr stärken.“

Leichter Rückgang bei Fahrradunfällen, weniger getötete Radfahrende: Im Jahr 2025 wurden 2.634 Verkehrsunfälle mit Fahrradfahrenden registriert. Das sind 77 Fälle beziehungsweise drei Prozent weniger als im Jahr 2024. Auch die Zahl der Verunglückten bewegte sich mit 2.009 Personen auf einem vergleichbaren Niveau (2024: 2.030).

Auffällig ist der Rückgang bei den tödlichen Unfällen. Acht Fahrradfahrende kamen 2025 im Straßenverkehr ums Leben, fünf weniger als im Vorjahr. Unter den Getöteten waren überwiegend ältere Menschen; die Hälfte der getöteten Fahrradfahrer (vier) war allein der Altersgruppe der Senioren ab 75 Jahren zuzuordnen. Für mehr als die Hälfte der Unfälle waren die Radfahrerinnen und Radfahrer – wie auch schon im Vorjahr – selbst verantwortlich. Alleinunfälle von Fahrradfahrern haben in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Im Jahr 2025 waren etwa ein Fünftel aller Fahrradunfälle ohne Fremdbeteiligung (2025: 514, 2024: 512). Fünf Menschen starben bei diesen Unfällen, drei davon waren 75 Jahre und älter.

Die häufigste Unfallursache bei Fahrradunfällen war die falsche Straßenbenutzung, gefolgt von Verkehrstüchtigkeitsmängeln.

Mehr tödlich verunglückte Fußgänger: Menschen, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad am Straßenverkehr teilnehmen, sind grundsätzlich schlechter geschützt als Autofahrende und somit einem höheren Risiko für schwerwiegende Unfallfolgen ausgesetzt. Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Fußgängern bewegte sich im Jahr 2025 mit einem leichten Rückgang um ein Prozent auf dem Niveau des Vorjahres (2025: 914, 2024: 926). Gleichzeitig stieg die Zahl der dabei verunglückten Personen geringfügig um fünf Prozent (2025: 694, 2024: 659). Die Zahl der getöteten Fußgänger nahm im Vergleich zum Vorjahr um acht zu. 15 Fußgänger kamen zu Tode, wobei sechs der Getöteten 75 Jahre und älter und zwei unter 15 Jahren waren. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Jahr 2024 einen außergewöhnlich niedrigen Wert aufwies. Bei rund einem Drittel der Fälle waren die Fußgänger auch die Verursacher des Verkehrsunfalls. Unfallursächlich waren neben dem unachtsamen Betreten der Straße, beispielsweise aufgrund von Ablenkung, auch Rotlichtverstöße.

Deutlich weniger Tote nach LKW-Unfällen: Aufgrund der Größe und höheren Masse der Güterkraftfahrzeuge ziehen LKW-Unfälle meist schwere und schwerste Folgen nach sich.

Im Jahr 2025 wurden in Sachsen‑Anhalt 11.462 Verkehrsunfälle mit LKW‑Beteiligung registriert. Das entspricht einem leichten Anstieg um 132 Fälle gegenüber dem Vorjahr (2024: 11.330). Der Anteil der LKW‑Unfälle am gesamten Unfallgeschehen blieb mit 16 Prozent unverändert. Insgesamt verunglückten 378 LKW‑Nutzer, also 15 Prozent weniger als 2024. Rund zwei Drittel der LKW‑Unfälle ereigneten sich innerorts.

Während die Zahl der Schwerverletzten auf 85 anstieg (2024: 69), ging sowohl die Zahl der Leichtverletzten (2025: 285, 2024: 361) als auch der Getöteten deutlich zurück. Insgesamt kamen 22 Menschen nach Unfällen mit LKW-Beteiligung ums Leben (19 Menschen bzw. 46 Prozent weniger als im Vorjahr), darunter acht LKW-Fahrer, sieben PKW-Nutzer, vier Fußgänger und jeweils ein Nutzer eines Elektrokleinstfahrzeugs, Kraftrades und Kleinkraftrades.

Auffällig bleibt der hohe Anteil von Fahrzeugen zur Güterbeförderung bis 3,5 Tonnen, die an fast sechs von zehn LKW‑Unfällen beteiligt waren. Die Zahl der Unfälle in dieser Fahrzeugklasse, die unter anderem im Logistik‑, Paket‑ und Handwerksverkehr eingesetzt wird, stieg gegenüber dem Vorjahr um 383 Fälle auf insgesamt 6.724. Dies entspricht einem Zuwachs von sechs Prozent. Demgegenüber ist bei schweren LKW (über 3,5 Tonnen) ein Rückgang der Unfallzahlen zu verzeichnen (2025: 4.738, 2024: 4.989). 

Gravierende Unfallfolgen in der Altersklasse ab 75 Jahren: Menschen ab 75 Jahren stellten 2025 rund 14 Prozent der Bevölkerung in Sachsen‑Anhalt, machten jedoch nahezu ein Drittel der Verkehrstoten aus. Senioren sind heute vielfach mobil, haben aufgrund höherer körperlicher Vulnerabilität bei Unfällen jedoch ein deutlich erhöhtes Risiko für schwere oder tödliche Folgen. Im Jahr 2025 stieg die Zahl der Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Menschen ab 75 Jahren um drei Prozent auf 7.784 Fälle. Die Zahl der hierbei verunglückten Senioren nahm um 16 Prozent auf 899 zu. Insgesamt kamen 33 Menschen dieser Altersgruppe bei Verkehrsunfällen ums Leben, sechs mehr als im Vorjahr. Die meisten Todesopfer verunglückten bei PKW‑Unfällen, zudem als Fußgänger sowie bei Fahrrad‑ und Pedelec‑Unfällen.

Auffällig ist der hohe Verursacheranteil bei Verkehrsunfällen mit Beteiligung von Personen ab 75 Jahren. Rund 78 Prozent dieser Unfälle wurden von den Senioren selbst verursacht. Zu den häufigsten Ursachen zählten falsche Straßenbenutzung, Vorfahrtsmissachtungen sowie Fehlverhalten als Fußgänger.

Innenministerin Dr. Zieschang: „Ältere Menschen sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Ziel der Landespolizei ist es deshalb, durch Prävention und konsequente Kontrollen ihre sichere Teilnahme am Verkehr zu stärken. Verkehrssicherheit entsteht nur durch gegenseitige Rücksichtnahme. Auch ältere Verkehrsteilnehmende sind aufgerufen, sich realistisch einzuschätzen, um sich selbst und andere im Straßenverkehr nicht zu gefährden.“

Wie bereits in den Vorjahren nahm die Zahl der Verkehrsunfälle bei jungen Erwachsenen zu. Gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil waren die 18‑ bis 24‑Jährigen erneut überdurchschnittlich häufig in Verkehrsunfälle verwickelt. Im Jahr 2025 wurden 10.691 Unfälle registriert (2024: 10.426), von denen die jungen Erwachsenen rund 70 Prozent selbst verursachten. Deutlich rückläufig war hingegen die Zahl der tödlich verunglückten jungen Erwachsenen, die um neun auf fünf Personen sank. Bei knapp der Hälfte der Unfälle mit Personenschaden war nicht angepasste Geschwindigkeit unfallursächlich.

Abschließend betont Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beteiligt sich die Landespolizei regelmäßig u.a. an bundes- bzw. europaweiten Kontrollaktionen. Kontrollen allein reichen aber nicht aus. Entscheidend ist das Zusammenspiel mit konsequenter Präventionsarbeit. Wir müssen gezielt diejenigen erreichen und sensibilisieren, die besonders gefährdet sind, vor allem Kinder und Senioren. Nur wer Risiken kennt und erkennt, kann sie vermeiden und so Leben schützen.“

Die Polizei Sachsen-Anhalt hat in diesem Jahr bereits an einer länderübergreifenden „Truck & Bus“- sowie einer „Speed“-Kontrollwoche des ROADPOL‑Netzwerkes teilgenommen. In dieser Woche wirkt sie an der Kontrollwoche „Truck & Bus II“ mit. Weitere ROADPOL-Aktionen werden folgen.

Impressum:
Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt
Verantwortlich:
Patricia Blei
Pressesprecherin

Halberstädter Straße 2 / am "Platz des 17. Juni"
39112 Magdeburg

Telefon: 0391 567-5504/-5507/-5508/-5514/-5516
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